Gabriele und Matthias
Belikan Systemische Beratung

Systemische Einzel-, Paar-, Familienberatung und -Therapie,
Integrale Traumatherapie, Psychotherapie (HPG)

EMDR als psychotherapeutisches Verfahren in der modernen Traumatherapie

EMDR in der Traumatherapie – Praxis in Limburg

Was ist eigentlich EMDR?

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ein psychotherapeutisches Verfahren das in der modernen Traumatherapie angewendet wird. Diese Methode ist eine effektive Behandlungsmöglichkeit die u. a. für Patient*innen in Frage kommt, die unter den Folgen eines Psychotraumas leiden.

EMDR kann aber auch bei anderen psychologischen Störungsbildern und Schwierigkeiten eingesetzt werden.
Was beim EMDR passiert kann man am ehesten mit einer wichtigen Schlafphase vergleichen, der so genannten REM-Phase (Rapid Eye Movement). In dieser Phase bewegen sich unsere Augen bei geschlossenen Lidern schnell von links nach rechts hin und her. Beide Gehirnhälften werden stimuliert und das sorgt dafür, dass Emotionen und Erlebtes verarbeitet werden. Erinnerungen werden dann zwar abgespeichert, oft aber später als weniger belastend empfunden. Bei traumatisierten Personen ist dieser Verarbeitungsprozess mitunter gestört. Nach einem traumatischen Erlebnis bleiben Emotionen unverarbeitet und können immer wieder Angst, Stress uvm. auslösen. Doch Emotionen lassen sich auch im Nachhinein noch verarbeiten, etwa mittels bilateraler Stimulation. Durch eine gezielte beidseitige Reizsetzung im Wachzustand. Die Methode kommt bei der Behandlung von Traumapatient*innen, aber auch im Coachingbereich, bei Stress und Ängsten wie Prüfungsangst oder Lampenfieber zum Einsatz. Zur bilateralen Stimulation werden entweder optische Reize genutzt, indem zwei Finger der Behandler*in schnell von links nach rechts vor den Augen der Patient*in hin und her bewegt werden. Aber auch mehrere andere Arten der bilateralen Stimulation sind möglich.

Was kann mit EMDR/bilateraler Stimulation behandelt werden?

  • posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Auswirkungen belastender Lebenserfahrungen
  • starke Trauer nach Verlusterlebnissen
  • Folgen von Bindungstraumatisierungen
  • Entwicklungs- und Verhaltensstörungen von Kindern
  • Depressionen
  • Angst- und Panikstörungen
  • Erschöpfungssyndrome
  • chronische Schmerzen
  • stoffgebundene Abhängigkeit (besonders im Zusammenhang mit einer Traumafolgestörung).